Lernhilfen

Vokabeln richtig lernen


In diesem Bereich finden sich Lernhilfen, die unsere User zur Verfügung gestellt haben. Wenn kein Autor vermerkt ist, stammen die Texte von der "alten" Theologie-Studieren.de-Seite von Mischa Heißmann.

Vokabeln richtig lernen

Für das Vokabeln-Lernen gibt es kein Patentrezept, da jeder Mensch auf eine andere Art und Weise lernt. Folgendes hat sich aber in der Praxis bisher am meisten bewährt.

Am wichtigsten ist es, daß man sich Zeit nimmt - für Schnell-Lerner ca. 45 Minuten für etwas langsamere etwa 1,5 Stunden pro Tag. Das bedeutet aber auch, daß Du in den Semestern, in denen Du Sprachen lernst, möglichst wenig Seminare besuchst, um Dich voll der Sprache widmen zu können. In etwa ein Kirchengeschichts- oder Missions-Religions-Wissenschaftliches Proseminar sollte langen. Besuche zu dieser Zeit besser Überblicksvorlesungen.

Schreibe die Vokabeln des Tages auf kleine Kärtchen zwischen DIN A7 und DIN A8. Dabei sollte für jede Vokabel nur eine Karte verwendet werde. Benutze lieber mehrere Karten anstatt Geld zu sparen. Schreibe auf die Vorderseite die Vokabel, auf die Rückseite die Übersetzung - jeweils groß, damit Du es besser lesen kannst.

Hervorragend fürs Lernen ist es, wenn man sich beim Einprägen der Wörter bewegt. Gehe dabei als langsam im Zimmer auf und ab oder, noch besser, gehe in einen Park oder, wie in Neuendettelsau, in die freie Natur. Der Grund liegt darin, daß durch die Bewegung schneller und besser sauerstoffreiches Blut in das Gehirn transportiert wird, was die Denkfähigkeit erhöht.

Baue Dir eine "Lernmaschine". Diese Lernmaschine besteht aus fünf Fächern, in die die Lernkarten hineinpassen. Jedes Fach ist doppelt so groß wie das erste.

Lerne also den Packen Vokabeln des Tages in aller Ruhe durch. Wenn Du damit fertig bist, dann steckst Du die gekonnten Kärtchen in das Fach zwei, die , die weniger sitzen, in Fach eins. Wenn Du neue Vokabeln auf hast, dann lerne sie und wiederhole dabei die Kärtchen aus Fach eins. Die gekonnten kommen wieder in Fach zwei, die anderen zurück in Fach eins.
Wenn Fach zwei voll ist, dann ergreife diese Karten und wiederhole sie. Die gekonnten kommen in Fach drei, die weniger guten an das Ende von Fach eins. Fahre so weiter fort, bis Fach drei auch voll ist. Dann nimmst Du die Karten aus Fach drei und wiederholst diese. Und auch hier gilt: Die Guten ins Töpfchen (Fach vier) die schlechten ins Kröpfchen (Ende von Fach zwei).
So geht es wieder weiter, bis auch noch Fach vier voll ist. Nimm diese Karten und schau sie Dir an. Die, die Du kannst, kommen in Fach fünf, die anderen hinter Fach drei. Und wenn Fach fünf voll ist, nimm diese und wiederhole sie. Die gekonnten kannst Du jetzt wegwerfen, die anderen kommen nochmal ans Ende von Fach 4

Leider gibt es Wörter, die kann man sich um alles in der Welt nicht merken. Versuche Dir dazu Eselsbrücken zu bauen, die Dir helfen, das Wort zu behalten (oft helfen Fremdwörter, Verwandtschaft mit anderen Sprachen...) Wenn das eine oder andere Wort einfach nicht rein will, dann ist es auch noch kein Beinbruch. In der schriftlichen Prüfung darf man ein Wörterbuch verwenden, in der mündlichen Prüfung reißt niemand Dir den Kopf ab, wenn man ein Wort nicht weiß.

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